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Für Hundebesitzer

 

- aus dem Alltag meiner Freundin Sabine -

Wie haben wir sie liebgewonnen – unsere großen und kleinen Vierbeiner. Mit Ihnen können wir Schmusen, Tollen, Balgen, Fahrrad fahren, Agillity machen, Ihnen unsere geheimsten Geheimnisse anvertrauen. Sie schenken uns ihre vorbehaltlose Liebe, sind unsere treuesten Begleiter, gehen mit uns durch Dick und Dünn und lassen uns mit einem einzigen Blick dahinschmelzen. Dabei ist jedes dieser wundervollen Wesen mindestens so individuell, verschieden und einzigartig wie wir Menschen– aber

in einem sind sie doch (fast) alle gleich: Sie haaren uns die Bude voll – nun gut, das haben wir uns ja schließlich selbst ausgesucht, das gehört eben dazu, wenn man stolzer Hundebesitzer sein will: also wird gefegt, gesaugt, gewischt, was das Zeug hält - und wenn alles wieder haarfrei und schön sauber ist, stinkt’s!!! - nach nassem Hund

Oh je, und in einer Stunde kommt der Kaffee- Besuch. Mama, die sowieso immer in alle Ecken schaut und dieses Geruchsdesaster mal wieder naserümpfend zur Kenntnis nehmen wird. Da helfen auch keine Erklärungen, dass man ja extra den Boden gewischt hat, wegen Tante Irmtrauds‘ Hundehaar-Allergie – im Gegenteil, bei der Geruchspräsenz wird erst recht demonstrativ und mit strafendem Blick über die Kaffeetafel geniest. Und Cousine Hannah wusste ja immer schon, dass ich es mit der Sauberkeit nicht so halte….. Im Geiste höre ich auch schon Onkel Herrmanns Vortrag über Essig als Alleskönner im Haushalt – Recht hat er ja, aber am Ende stinkt’s auch, zwar nicht nach Hund, dafür nach Essig….

Nein, das muss ich mir nicht geben, also noch schnell zum Supermarkt, die Aussichten sind gut bei so einem riesigen Angebot wohlriechender, intensiv reinigender Mittelchen– nun so viel Gutes hat natürlich seinen Preis, aber was soll’s : wenn’s gegen diese kleinen, bösen Bemerkungen der lieben Verwandtschaft hilft, lass‘ ich es mich eben was kosten. In meiner Verzweiflung hab‘ ich mir sogar den eigens erfundenen „Pet“-Staubsauger gekauft, der nicht nur alle Tierhaare spielend aufnehmen, sondern gleich auch noch ihre Gerüche neutralisieren soll. Auch diese Geruchs-Sprays, -Stäbchen und Stecker für die Dose-haben mein hoffendes Herz kurzfristig höher schlagen lassen.

Der Handel hat noch so mach anderes verführerisches Mittelchen zu bieten, ich glaube, ich habe sie alle probiert und ich glaube, damit stehe ich nicht alleine da…..Und? – Hand aufs Herz, meistens ist nur der Geldbeutel dünner geworden, der Fußboden von zu gut gemeintem Reinigungsfilm verschmiert und die Hoffnung in Resignation gekippt

In einem Anfall von Wut habe ich irgendwann die ganze Sammlung angefangener und als nicht tauglich befundener Putz- und natürlicher Reinigungsmittel verschenkt und sogar - die Umwelt möge mir diesen einmaligen Ausrutscher verzeihen - in den Abfluss verfrachtet - und stand nun hilflos so ganz ohne da. Lösungsorientiert, wie ich bin, griff ich kurzerhand nach einem der Duftöl-Fläschchen, dessen Inhalt ja eigentlich zur Beduftung der vier Wände mittels Wasserverdunstung angedacht ist. Aber was soll’s, Not macht eben erfinderisch. Nur ein paar Tropfen auf den nassen Wischmopp….. Seither kommt mir nichts anderes mehr ins Haus!!

Das Ergebnis kann sich nämlich sehen und riechen lassen: Strahlende Fliesen ohne schmierende Putzmittelrückstände, kein Nachwischen und vor allem: kein Tiergeruch, sondern eine angenehm duftende Wohnung. Wenn ich dann auch noch den Lieblingsduft meiner Mutter verwende, ist mir ein stressfreier Nachmittag sicher.

Die Öle gibt’s in unzähligen Duftnuancen in fast jedem Drogeriemarkt, in gut sortierten Kaufhäusern, Geschenkelädchen und im Internet. Sie sind preislich erschwinglich und können sparsam dosiert werden. Einfach 4-5 oder ein paar mehr Tropfen auf den nassen Wischmopp geben – keine weiteren Putzmittel erforderlich.

Bitte erst ausprobieren:
Natürlich kann ich hier nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten. Der Fußboden meiner Wohnung ist mit hell-marmorierten und versiegelten Hochglanzfliesen ausgelegt, auf denen ich bisher nur die oben beschriebenen positiven Resultate verzeichnen konnte. Es gibt sicher auch Fliesenmaterial, das nicht so unempfindlich auf die ätherischen Öle oder andere Substanzen, die sich im Duftöl befinden, reagieren. Deshalb solltet ihr die Verwendung erst mal an unauffälliger Stelle testen.

Gruß Sabine und jetzt lecker Kuchen essen!

 

Liebe Sabine vielen Dank für diesen erfrischenden Beitrag!

 

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